Karlskirche (Wien)

Das Kuppelfresko der Wiener Karlskirche, gemalt von Johann Michael Rottmayr (1654–1730) in dessen letzten Lebensjahren, ist dem Heiligen Karl Borromäus gewidmet: An die katholischen Gläubigen wird Geld ausgeschüttet, während die Feinde der Kirche – der Teufel, eine Personifikation der Eitelkeit und Martin Luther – in den Abgrund stürzen. Ein Engel verbrennt die Schriften Luthers – Karl Borromäus hatte tatsächlich auch die Protestanten selbst als Ketzer verbrennen lassen. Das Bild der Taube als Symbol des Heiligen Geistes, ebenfalls von Rottmayr gemalt, entstand schon 1714.


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