Hamburg war eine Erfindung der Bremer

Nachdem Ansgar auf der Flucht vor den Wikingern Hamburg verlassen hatte und 847 Bischof von Bremen geworden war, wurstelten sich die Hamburger in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts auch ohne ihn weiter durch. Hamburgische Geschichte wurde nun in Bremen geschrieben, aber das war eine alternative, weitgehend fiktive Geschichte, von der man in Hamburg selbst nichts ahnte. Die Bremer planten ein aufwendiges Betrugsmanöver, mit dem sie am Ende erfolgreich waren, aber zu welchem Zweck?

Ansgar wird nach Hamburg geschickt und findet sein Glück in Bremen

Die Hammaburg, eine relativ unbedeutende sächsische Burganlage am Rande des Reichs Karls des Großen und später die Keimzelle der Stadt Hamburg, geriet erstmals 834 in die Geschichtsbücher, um schon 11 Jahre später wieder für längere Zeit daraus zu verschwinden. Für beides war Ansgar verantwortlich, ein Benediktinermönch aus der Picardie, der schließlich Bischof von Bremen wurde.

Wie Altona zu seinem Namen kam

Eine populäre aber weitgehend erfundene Legende erzählt, die in der westlichen Nachbarschaft gegründete Stadt sei Hamburgs Bürgern allzu nah – oder im damals noch dominierenden Niederdeutschen all to na – gewesen, woraus der Name Altona entstanden sei. Aber verdankt Altona seinen Namen nicht vielmehr dem Flüsschen Altena, das dort einst in die Elbe mündete? Die Geschichte war etwas komplizierter, und selbst die Legende hat einen wahren Kern.

Über das Kainsmal

Ausgehend von der Frage, wofür das Kainsmal steht, gelangt man zur Evolution der Moral in der Steinzeit.

Zwei Paradigmen der Sprachverarbeitung

Dieser Aufsatz war Teil der Materialien zu einem Projektseminar „Entwurf eines natürlichsprachlichen Systems“, das ich im Wintersemester 1989/90 am Fachbereich Informatik der Univ. Hamburg veranstaltet hatte.